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UV-Härtung an Luft heißt immer auch Anwesenheit von Sauerstoff im Prozessraum. Der Sauerstoff behindert jedoch die Aushärtung (Polymerisation) des Lackes und reduziert damit maßgeblich die Effizienz des Trocknungsprozesses.

 

Wird nun der Prozessraum mit dem Inertgas Stickstoff gespült, kann der Sauerstoff nahzu verdrängt werden (bis zu 0,005 % / 50ppm). Der Stickstoff verhält sich als inerte Komponente neutral und behindert nicht wie Sauerstoff den Prozess.

Eine Aushärtung des Lackes ohne Inertgas ist prinzipiell möglich, jedoch müssen die UV-Strahler mit einer höheren Leistung betrieben und Einbußen in der Oberflächenqualität in Kauf genommen werden.

Vorteile der UV-Trocknung mit Inertgas

Höhere Netzwerkdichte der Polymere:

  • bessere Härte, Verschleiß- und Abriebfestigkeit der Beschichtung
  • erhöhter Glanz
  • gesteigerte Chemikalienbeständigkeit
  • wesentlich bessere Aushärtung bei Problemfarben wie Deckweiß

Einsparung von Photoinitiator von 8-15% auf < 2% führt zu:

  • Reduzierung der Lackkosten
  • Geruchsreduzierung
  • Reduzierung der Globalmigration, wichtig für Lebensmittelverpackung 
  • Minderung der Vergilbungsneigung
  • Komplett fotoinitiatorfreie Härtung in Verbindung mit unseren DirectCure-Strahlern möglich

Steigerung der Produktionseffektivität:

  • Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit und/oder Senkung der Energiekosten
  • geringere Erwärmung des Substrats
  • Energieeinsparung bis zu 60 %
  • Ozonbildung wird vermieden

 

Weitere Informationen:


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